Der erste Monat
als Rentnerin und Bloggerin
Was bisher geschah
Spontan würde ich sagen, es ist mit dem Rentenbeginn nichts anderes als die Eingewöhnungszeit eines Kindes in den Kindergarten.
Die ersten beiden Wochen habe ich erst einmal LANGE geschlafen morgens, den Tag ganz ruhig starten lassen und es sofort genossen, KEINER Fremdbestimmung untergeordnet zu sein. Nicht, dass ich auch Termine wahrgenommen hätte, aber die habe ich weitestgehend selbst bestimmt.
So langsam pendelt sich das neue Leben ein. Ich bin etwas früher wach, aber immer noch untauglich für eine Arbeitsstelle, die morgens um 8 oder 9 Uhr startet. Ich stehe inzwischen zwar ein wenig früher auf, aber ich lasse den Tag genau langsam starten wie am Anfang. Manchmal bin ich dann gerade zur Mittagszeit mit Frühstück fertig.
Bezüglich der 99 Ziele – also bezüglich des Ursprungs – habe ich entschieden, nicht alle Ziele aus dem Buch zu erreichen, aber ich werde es dennoch auf 99 Ziele bringen. Denn als ich das Buch studiert habe, fanden sich so einige Ziele darin, die nicht meine Ziele sein werden. Dazu gehören z.B.: Uni, Hund adoptieren, oder frühmorgens als erster ins Schwimmbecken springen. Wer mich kennt, findet hier schon den Fehler: FRÜHMORGENS. So etwas war schon als Nicht-Rentnerin undenkbar!